Nur-über-meinen-Tod



Leichenwägen siehst du inzwischen
überall. Jeder der meint ein bißchen cool zu sein, gerne Tuning
betreibt und vielleicht noch auf Metal, Death-Metal oder Industrial
abfährt will sich als Teil seiner Individualisierung einen
umgebauten Leichenwagen zulegen. Ja cool. Schon lange nicht mehr. Die
Masse zerstört die Coolness.

Zur Thematik habe ich ein Video auf
Youtube gefunden. Die Auflösung diese Flirt-Situation ist einfach
nur witzig und charmant.

Ursprünglich wurde das Video für
einen Autoradio-Hersteller gedreht.

Ausserdem gefunden:
Fahrsicherheitstrainig für Bestattungswägen. Ich will meinen, das
ist ein Bild des Grauens. Niemand möchte in einem derart unsicheren
Wagen fahren. Höchstens als Leiche!

Mein Käfer weist mehr Sicherheit auf.
Hier greift nichts. Die Teile bremsen nicht. Die Reifen greifen
nicht. Oder brauchen einfach mal ein paar neue Winterreifen?
Aquaplaning deluxe. Diese Aufnahmen sind laut Uploader relativ
aktuell (2008). Ich sorge mich!

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Filmreife-Polizeikontrolle

Ich war am Samstag mit Freunden (4 an der Zahl) in Nightmare on Elmstreet. Genialer Streifen, wie ich finde. Draußen versackten wir noch etwas in einer naheliegenden Kneipe – eigentlich nur für 1 Bier. Was soll ich sagen; Draußen war es dunkel und kalt. Nun ja, aus dem Bier wurden dann mehrere ungezählte Biere. Gegen 4 Uhr am Morgen ist ans eingefallen, dass wir langsam mal nach Hause müssten. Ohne Auto versteht sich. Wir riefen also ein Taxi, welches fast eine Stunde auf sich warten ließ. Als der Fahrer ankam, saßen 2 Jugendliche im Wagen, die etwa 2 km weiter mussten als wir. Wie das geschehen konnte, fragt man sich? Nun, wenn Menschen unter Einfluss von Alkohol kommunizieren, kommt es manchmal zu Missverständnissen dieser Art. Der Taxifahrer hat verstanden, wir wären zu zweit. Vielleicht habe ich auch gesagt, wir wären zu zweit. Ganz genau weiß man das alles nicht mehr. Seis drum. Der Fahrer, ein Mann in den 50ern, entschied schnell und unbürokratisch, dass die Gruppe die im Kofferraum mitfahren würde, den Fahrpreis nicht zahlen muss. Quasi als Entschädigung. Die Jugendlichen ließen nicht lange bitten und waren drauf und dran in den Kofferraum des Mazda6 zu springen, doch haben Ihre Rechnung ohne uns gemacht. Mein bester Freund und ich erblickten eine Chance, einem Funken jugendlichem Leichtsinn nachzugehen und sprangen in den Gepäckabteil des Wagens und schlossen die Kofferraumklappe hinter uns zu. Geräumig war es nicht und ruhig liegen war auch nicht so angesagt. Einige Kilometer (gefühlte 600) später, kamen wir in eine allgemeine Verkehrskontrolle dieser witzigen Jungs in den strammen Anzügen. Diese baten den Taxifahrer tatsächlich, sein Warnbdreieck und den Verbandskasten vorzuzeigen. Als die Kofferraumklappe aufging, waren beide Parteien für eine Sekunde lang in Schockstarre. In der zweiten Sekunde begannen alle wie verrückt zu lachen. Wir schilderten den Polizeibeamten unsere Situation, dass wir leicht bekleidet und durchnässt keine weitere Stunde auf ein Taxi warten wollten und besser in einem Kofferraum nach Hause kommen, als so auf der Straße (Abschnittsweise keine Fußgängerwege) rumzutaumeln. Wir rechneten mit großem Ärger, haben aber lediglich eine Predigt über Personenbeförderung und Gefahren im Straßenverkehr anhören und abnicken dürfen. Alles in Allem einfach genial. Manchmal sind wir alle nur Menschen…

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